ATEGRA Software Engineering

Erfolgreiche Software-Entwicklungsprojekte

Wir sind überzeugt, dass ein Software-Entwicklungsprojekt erfolgreich sein wird, wenn folgende Regeln beherzigt werden:

  1. Möglichst genaue und klare Vorgaben: Bevor die erste Zeile Code programmiert wird, muss vom Kunden eine schriftliche Vorgabe vorliegen, die aussagt, was das Endresultat sein soll. Dies ist grundsätzlich ohne tiefere Informatik-Kenntnisse möglich. Eine der einfachsten Möglichkeiten dazu ist das „Malen“ oder „Zeichnen“ von Bildschirmmasken (mittels Ihrem vertrauten Graphik-Programm). Auf diese Weise können auch ganze Dialoge als Abfolge von Bildschirmen skizziert werden. Anschliessend muss in gemeinsamer Arbeit von Kunde und Entwicklungsteam die Detailspezifikation ausgearbeitet werden. Diese stellt die „Brücke“ dar zwischen den Vorstellungen der Anwendung und der technischen Umsetzung durch das Entwicklungsteam dar und klärt Detailfragen.
  2. Keine Änderung an fundamentalen Vorgaben nach dem Beginn der Programmierarbeiten. Agile Software-Entwicklung wie z.B. Prototyping darf nicht dazu einladen, signifikante Änderungen an den Vorgaben während der Entwicklung gemacht werden dürfen. Vielmehr sollen die AnwenderInnen involviert, Details geklärt und korrigiert werden und Akzeptanz aufgebaut werden.
  3. Notwendigkeit von Funktionen beurteilen. Jedes Budget ist limitiert. Es kann nicht alles umgesetzt werden. Die „VW-statt-Rolls-Royce-Strategie“ muss von den leitenden Projektbeteiligten mit Überzeugung vorgelebt und von der Leitung mitgetragen werden.
  4. Gute Projektleitung: Es soll immer zwei Projektleiter(innen) geben: Eine Person auf Kundenseite und eine Person auf Seite der Software-Entwickler. Die wichtigste Aufgabe jedes Projektleiters ist es, dafür zu sorgen, dass jeder am Projekt Beteiligte alles Wichtige weiss. Der Projektleiter ist „Informationsdrehscheibe“. Der Projektleiter muss grundlegende Informatik-Kenntnisse haben und die Bereitschaft wichtige Details zu klären.
  5. Einsatz qualifizierter Fachpersonen: Es ist wichtig, dass alle beteiligten Personen möglichst nicht zum ersten Mal ihre Rolle wahrnehmen. Es ist wichtig, dass sie über eine solide Grundausbildung in Ihrem Gebiet verfügen und es ist wichtig, dass sie von kundigen Leuten geleitet werden (Projektleiter). Dies betrifft sowohl ATEGRA-Fachpersonen wie auch die Mitarbeitenden auf Kundenseite. Wenn die Qualität einer beteiligten Person nicht ausreicht für ein erfolgreiches Projekt, muss ein Austausch diskutiert werden.
  6. Sinnvolles Projektcontrolling: Controlling bedeutet nicht nur kontrollieren/überwachen, sondern auch steuern. Einige Controller schauen sich nur die eingetroffenen Rechnungen und den Totalbetrag an. Wir schlagen regelmässige Projekt-Status-Sitzungen vor, in denen nicht nur über die Kosten, sondern auch über die bisher geleisteten Arbeiten (wie weit ist jedes Lieferobjekt?) sowie eine sog. Restaufwandschätzung (was ist schon fertig und was braucht noch wie lange bis zum Abschluss) präsentiert und besprochen wird. Korrekturen können nur am Restprojekt vorgenommen werden.
  7. Steuerungsausschuss: Bei grösseren Projekten oder bei Projekten mit vielen Beteiligten sollte ein Projektausschuss eingerichtet werden. Zu besprechen sind auch u.U. unpopuläre No-Go-Entscheide zu fällen („wird erst in der Version 2.0 realisiert“).
  8. Positive Anreize schaffen: Die meisten Kunden wünschen sich Software-Entwickler, die wirklich sehr gute Software für sie entwickeln, also Top-Leistungen erbringen. Software-Entwickler sind (meistens) sensible Menschen, die nicht „mit der Peitsche“, sondern mit positiven Leistungsverstärkern zu Top-Leistungen gebracht werden können. Wir konnten oft bei anderen Unternehmen beobachten, wie die Mitarbeiter unter psychischem Druck weniger geleistet haben und weniger erfolgreich waren. Wir haben bei der ATEGRA eine Kultur der Belohnung (auch in immaterieller Form) entwickelt, die es uns in der Vergangenheit ermöglichte, immer wieder Spitzenleistungen für unsere Kunden zu erbringen. Klare, realistische und anspruchsvolle Teil-Ziele und positives Feedback bei der Erreichung.

Anmerkung: Dr. Roland Sauter hat in seiner Dissertation an der ETH Lausanne zahlreiche Informatik-Projekte analysiert und die Rezepte der erfolgreichen Projektleiter recherchiert. Wichtiges Resultat seiner Diss war das Computer-Lern-Programm „SimulTrain“, dass den Lernenden spielerisch die Soft Factors für erfolgreiche Projekte vermittelt. Er hat anschliessend eine Firma gegründet und die Software vermarktet: http://www.sts.ch/g/simultrain_g.htm external. Bei ATEGRA werden alle Projektleiter und Mitarbeiter mit SimulTrain ausgebildet. Dieses Wissen hat uns in den letzten Jahren zahlreiche erfolgreiche Projekte beschert.

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