ATEGRA Software Engineering

Internet of Things

Der Begriff „Internet of Things“ (IoT)  bezeichnet laut Wikipedia „die Vision einer durch Informations- und Kommunikationstechniken in globalen Informationsgesellschaften vernetzten Infrastruktur von Alltagsgegenständen“.

Dieses Konzept wurde 1999 von Kevin Ashton entworfen, als dieser an der Entwicklung von RFID arbeite. Damals war die Zeit allerdings noch nicht reif für IoT. Erst mussten sich andere Technologien wie die Mobiltechnologie, die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), das Cloud Computing oder Big Data etablieren. Die meistbeachteten Innovationen der letzten 20 Jahre fanden demnach grösstenteils in der digitalen Welt statt. Nun bringt IoT aber das Potential, diese Innovationskraft nach und nach auch sämtlichen physischen Lebens- und Arbeitsbereichen zugänglich zu machen.

Der enorme Wert von IoT liegt also darin, endlich die noch tief klaffende Lücke zwischen der physischen und der digitalen Welt mit ihren intelligenten und selbstverbessernden Systemen zu schliessen!

Einsatzbereiche

IoT-Anwendungen werden mittlerweile in den unterschiedlichsten Bereichen erprobt oder bereits eingesetzt:

  • Wohnen / Haushalt
  • Arbeiten
  • Industrie
  • Freizeit / Sport
  • Öffentlicher Raum
  • Detailhandel
  • Kultur / Kunst
  • Sicherheit
  • Gesundheit
  • Tourismus
  • Logistik
  • Schulen / Universitäten
  • Gebrauchsgegenstände
  • Verkehr
  • Militär
  • Stromversorgung
  • Bau
  • Immobilienbewirtschaftung
  • Städte
  • Flotten- und Ressourcenmanagement

Fallbeispiel „Kundeninteraktionen“

Ein WC-Papier-Halter erkennt selbstständig, wenn die WC-Papier-Rolle leer wird und avisiert automatisch das Reinigungspersonal mittels einer Benachrichtigung auf dem Smartphone. Im Regal, wo das WC-Papier lagert, ist wiederum ein Sensor angebracht, welcher dessen Füllstand überwacht. Sobald die kritische Menge unterschritten wird, kontaktiert das System wiederum automatisch den zuständigen Lieferanten, sodass dieser rechtzeitig Nachschub liefern kann.

Vorteile
  • Für die WC-Benützer: Die Wahrscheinlichkeit, immer genügend WC-Papier zur Verfügung zu haben, erhöht sich.
  • Für das Reinigungspersonal: Die WCs müssen weniger oft kontrolliert werden und es müssen keine WC-Papier-Bestellungen mehr ausgefüllt werden.
  • Für den Lieferanten: Dank Automatisierung reduziert sich der Aufwand für die Entgegennahme von Bestellungen und es entsteht eine höhere Kundenbindung.

Es findet keine regelmässige, persönliche Kundeninteraktion zwischen dem Reinigungspersonal und dem WC-Papier-Lieferanten mehr statt!

Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, wie Ihre Kunden in zehn Jahren mit Ihnen interagieren möchten?

Fallbeispiel „Marketing und Werbung“

In einem Flughafen laufen soeben gelandete Passagiere einen  zur Gepäckausgabe. Anhand ihrer Smartphones wird erkannt, dass darunter mehrere zahlungskräftige Leute aus Singapur sind. Weil Asiaten in der Schweiz gerne Uhren kaufen, zeigen die Werbebildschirme im entsprechenden Gang automatisch Uhrenwerbung an und leiten die Besucher mittels Wegweiser in die nächstgelegenen Uhrenshops. Dort erkennt ein Sensor, wenn ein Interessent eine bestimmte Uhr anprobiert, sodass in einem Display spezifische Infos zu dieser Uhr anzeigt werden können. Auch wenn die Uhr letztendlich doch nicht gleich gekauft wurde, konnte zumindest das Interesse festgehalten werden, um später per E-Mail oder über die sozialen Medien ein massgeschneidertes Angebot zu unterbreiten.

Vorteile
  • Für Kunden: Sie werden schneller auf passende, interessante Angebote aufmerksam und seltener von uninteressantem „Spam“ genervt.
  • Für Anbieter: Sie erreichen bei der Zielgruppe eine höhere Aufmerksamkeit und „verschwenden“ gleichzeitig weniger vom Werbebudgets für sowieso aussichtslose Zielpersonen.

IoT-Anwendungen ermöglichen das Erschliessen von neuen, noch unberührten, Werbeplattformen. Es kann noch spezifischer auf feiner granularisierte Zielgruppen eingegangen werden. Die Zielpersonen können am richtigen Ort, in der richtigen Stimmung und bei der richtigen Tätigkeit erreicht werden.

Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, auf welchen Plattformen und mit welchen Methoden Sie in zehn Jahren Neukunden erreichen können?

Technologie

Mit dem Aufschalten sogenannter „Low Power Wide Area Netwerks“ durch die Swisscom (in der Schweiz) und Sigfox (in weiteren Ländern) ist das technische Arsenal zur Entwicklung von IoT-Anwendungen erst seit wenigen Monaten komplett. Andere wichtige Komponenten sind:

  • RFID / NFC für Signale in Kurzdistanz
  • Bluetooth 4.0 (Low Energy) für Kommunikation in Kurzdistanz
  • QR-Codes für schnelle Identifikation
  • GPS zur Lokalisierung
  • Energy Harvesting zur punktuellen Energiegewinnung
  • IPv6 für die Adressierung von Datenpaketen
  • Smartphones für Breitbanddatenübertragung, zur Identifikation von Personen und als Benutzerschnittstelle
  • Plattformen für Cloud- und Fog-Computing (z.B. Protogrid) als Back-End

Zusammenfassend lässt sich Folgendes festhalten:

IoT bedeutet, von jeglichen physischen Objekten jederzeit den Status abfragen und mittels Software Handlungsoptionen vorschlagen oder automatisch auslösen zu können.

Angebote der ATEGRA

Wir bieten mit unseren vielseitig ausgebildeten ETH-Ingenieuren ein breites Angebotsportfolio im Bereich IoT an:

  • IoT-Bootcamps bei ATEGRA (Nachmittags-Workshop, an dem die Teilnehmer gemeinsam mit unserem IoT-Innovation-Team eine voll funktionsfähige IoT-Anwendung bauen)
  • Innovations-Workshops vor Ort
  • Machbarkeitsanalysen / Nutzenanalysen
  • Implementationskonzepte
  • Projektleitung
  • System-Entwicklung (Software und Hardware)

Haben Sie Fragen? Wünschen Sie weitere Informationen oder eine Demo? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie mit dem untenstehenden Formular unser IoT-Innovation-Team!

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